Erziehungs- und Bildungsbereich, Schule, Elternarbeit

Peter E. Teichreber

 

 

 

ask not what your country can do for you - ask what you can do for your country

 

Wenn alle Kinder dieser Welt unsere Kinder sind, herrscht Frieden

 

John. F. Kennedy (29. May 1917 - 22. November 1963)

Amerikanischer Präsident

Hermann Gmeiner
(23. Juni 1919 - 26. April 1986)

Gründer der SOS-Kinderdörfer

 

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Ehrenamtliche Tätigkeit (nicht nur in der Elternarbeit) :

PET Bewerbungsfoto - farbig

 

Mitte 2001 bis Sept. 2003

Sprecher des Elternbeirates des Kindergartens

 

Sept. 2003 bis Aug. 2007

Mitglied des Schulelternbeirates einer Grundschule in München

 

Sept. 2003 bis Aug. 2007

Sprecher des Elternbeirates im städtischen Hort

 

Nov. 2003 bis Aug. 2007

Mitglied im und zeitweise der Sprecher des GEBHT –
des Gemeinsamen ElternBeirates der Horte und Tagesheime
in der Landeshauptstadt München

 

Jan. 2004 bis Aug. 2007

Als Vertreter des GEBHT Mitglied in der ABK – Arbeitsge-
meinschaft der Elternbeiräte Bayerischer Kindertagesstätten

 

Sept. 2009 – Juli 2010

Berufliches Sabbatjahr
Mitarbeit bei 2. Ökumenischer Kirchentag München e.V. mit Zuständigkeit für Gemeinschaftsquartiere (quasi : als Oberquartiermeister)

 

 

 

Sonstige Mitgliedschaften

 

Mitglied im BEV - Bayerischen Eltern-Verband

 

Mitglied im Bildungsforum München e.V.

 

Mitglied im Pfarrgemeinderat der katholischen Kirchengemeinde St. Sebastian
(persönliche Arbeitsschwerpunkte : Kinder / Jugend, Ökumene)

 

Weiteres

für die Gerichtsperiode 2009 bis 2013 wurde ich in München als Jugendschöffe berufen

 

Anmerkungen :

Die beiden Sprüche im Kopf dieser Seite stehen nicht zur Raumfüllung dar, sondern sind durchaus meine innere Überzeugung (schließlich habe ich Ende der 1960er Jahre den Wehrdienst verweigert, dann ab Anfang der 1970er Jahre bis Ende der 1980er Jahre zunächst etwa 1 ½ Jahre vollzeitlich in Deutschland (Hamburg) und Nordafrika, dann in meiner Freizeit – also abends und am Wochenende – in der Münchner Umgebung als Rettungssanitäter für die Johanniter-Unfallhilfe gearbeitet, Sanka gefahren). Ich bin zutiefst von der sich der daraus für mich persönlich ergebenden Verpflichtung zum sozialen Engagement bewusst und versuche ihr gerecht zu werden, dies auch durch Vorleben meiner Tochter zu vermitteln.

 

Ich bin seit Anfang der 1970er Jahre in der SPD in verschiedenen Funktionen und Mandaten auf lokaler und kommunaler Ebene engagiert. So habe ich 1973 in Haidhausen die SPD Mieterberatung mitgegründet und bis Anfang der 1990er Jahre betreut. In den 1980er Jahren war ich im Bezirksausschuss 4 – München-Au der Sprecher der SPD-Fraktion und habe in dieser Zeit den innerparteilichen Arbeitskreis Bezirksausschüsse betreut und teilweise geleitet. In der Zeit zwischen 2000 und heute habe ich zweimal dem Bezirksausschuss 4 – München-Schwabing-West angehört, mich dabei insbesondere um Fragen der Kinder- und Jugendarbeit gekümmert.

 

Allerdings arbeite ich im Bereich der Elternarbeit überparteilich, stehe meiner eigenen Partei – gerade auch im Erziehungs- / Bildungsbereich – durchaus auch konstruktiv kritisch gegenüber.

 

In meiner Zeit als Sprecher im Hort und im GEBHT habe ich mich insbesondere in den Bereichen Ganztagesschulen und Lernwerkstätten engagiert. So habe ich sicherlich einen nicht unwichtigen Beitrag zur Einrichtung einer Lernwerkstatt in unserem Hort und unserer Grundschule geleistet. In verschiedenen Einrichtungen, Kindertagesstätten und Schulen in München habe ich den Film von Reinhard Kahl Treibhäuser der Zukunft  (siehe unter Ganztagesschulen) gezeigt und Diskussionsrunden mit Erziehungs-, Lehrkräften sowie Elternvertretern und Eltern dazu durchgeführt. Ich persönlich halte die rhythmisierte Ganztages-Gesamtschule für die derzeit beste aller Schulformen – für unsere Kinder; stammen nicht auch die bildungspoltitischen Konzepte der 1920er Jahre wie Jenaplan, Marchthaler Plan, Waldorf, Montessori u.a. aus Deutschland ? Allerdings kann diese Art Bildungseinrichtung nur funktionieren, wenn alle Komponenten harmonisch in einander greifen : Schulgebäude, Schulkollegium (Schulleitung, Lehrkräfte), Schüler (die sich an eine „neue“ Art Unterricht gewöhnen müssen und entsprechend den demokratischen Grundgedanken sich in der Schülermitverantwortung engagieren müssen) und Eltern – ja – auch die Eltern müssen sich in dieser neuen Schulart durchaus (zumindest mit-)engagieren und nicht nur bei der Organisation eines Sommerfestes. Gerade dazu möchte ich auch künftig einen Beitrag leisten (Möchten Sie diesen oder andere Filme – siehe unter http://www.pteichreber.de/Schulunterlagen/SpezInfos.htm#T_04  - zu dem Themenkomplex auch an Ihrer Schule, Ihren Eltern, Ihrem Elternbeirat und / oder Ihren Lehrkräften zeigen, setzen Sie sich direkt mir in Verbindung . . . _>)

 

Allerdings sollte die Schule auch kostenlos sein (was – betrachtet man sich die anfallenden Zusatzkosten wie bspw. für Kopier- und Materialgeld, Kosten für einen Besuch im Schullandheim, für eine Chorwoche, usw. – eben derzeit nicht der Fall ist). Mitunter kann man sich fragen, ob bei diesen durch die Eltern aufzubringenden Kosten für den Besuch der staatlichen Schule nicht auf Dauer der Besuch einer privaten Schule preisgünstiger ist. Mittagessen in der Erziehungs- und Bildungseinrichtung sollten ebenfalls kostenlos sein – gerade auch im Hinblick darauf, dass Essen sehr oft das erste ist, woran in den Familien gespart wird. Viele Hartz-IV-Familien können sich das Mittagessen in der KiTa oder der Schule nicht oder nur noch sehr schwer leisten. Vereinzeltes lokales Sponsoring (z.B. durch den SZ-Adventskalender) ist hier nicht ausreichend. Daran wird künftig noch mehr zu arbeiten sein.

 

Nicht zuletzt durch seinerzeitige aktuelle Ereignisse dazu inspiriert habe ich eine Diskussionsveranstaltung zum Thema Diskriminierung im Alltag mit Vertretern von Schwulen / Lesben, der Jüdischen Gemeinde in München sowie MitbürgerInnen nichtdeutscher Herkunft und einer großen Zahl von Jugendlichen durchgeführt.

 

Ich bin überzeugt, dass wir als Gesellschaft es uns nicht (länger) leisten können Kinder auszugrenzen – unabhängig von dem familiären / häuslichen Hintergrund (widerspricht Ausgrenzung nicht auch unserer eigentlichen christlich basierten abendländischen Ethik ?). Vielmehr müssen wir als Gesellschaft alles unternehmen jedes Kind entsprechend seiner persönlichen Fähigkeiten zu integrieren und zu fördern. McKinsey hat ausgerechnet, dass jeder im Bereich Erziehung / Bildung investierte Euro mit 1,50 € zurückgezahlt wird. Auch vor dem Hintergrund des fehlenden technologischen Knowhows in Deutschland (wir müssen Ingenieure aus dem Ausland importieren; selbst das gute bayerische Schulsystem ist nicht in der Lage die erforderliche Quantität an Ingenieuren / Akademikern zu produzieren – nur 6,7 % eines bayerischen Schülerinnen-/Schülerjahrgangs besuchen die Universität) können wir es uns volks- und betriebswirtschaftlich nicht länger leisten auch nur ein einziges Kind verloren gehen zu lassen.

 

Last but not least engagiere ich mich in unserer katholischen Kirchengemeinde San Sebastian in vielfältiger Weise, z.B. im Pfarrgemeinderat. Hier versuche ich mich insbesondere für die Themenbereiche Kinder und Jugend sowie Ökumene zu engagieren.

 

Durch mein außerschulisches Engagement (z.B. im Bayerischen Elternverband, im Bildungsforum München) versuche ich mein früheres Engagement als Elternbeirat außerschulisch fortzusetzen. Wir brauchen

  • mehr Lehrkräfte,
  • weniger Unterrichtsausfälle,
  • mehr Ganztagesschulangebote und Ganztagesklassen,

Ø  dabei ist es wichtig, dass dieses Angebot nicht in der Frontalversion, sondern rhythmisiert und vernetzt in einer Form stattfindet, wie sie bspw. im Marchthaler Plan dokumentiert und in der Bodenseeschule in Friedrichshafen seit nunmehr mehr als 30 Jahren erfolgreich praktiziert wird

  • für jedes Kind einer Ganztagesschule / -klasse zumindest ein kostenloses Mittagessen,
  • ein Schulsystem, in dem später als bisher differenziert wird,
  • ein integriertes Erziehungs- und Bildungssystem, in dem jedes Kind entsprechend seinen individuellen Fähigkeiten gefordert und gefördert wird,
  • mehr finanzielles Engagement des Freistaates Bayern und der Stadt München im Bildungsbereich, um Eltern generell von den hohen Schulkosten auch an den staatlichen und städtischen Schulen zu entlasten, Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein

Ø  kann es sein, dass Eltern an einer staatlichen Schule (einschl. der Kosten für das Mittagessen) fast so viel zahlen wie an einer Privatschule ?

 

 

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